Rot-weiß-rote Golf-Power sorgt bei den heurigen Lyoness Open in Atzenbrugg für großes Interesse

Bernd Wiesberger in Topform, Neo-Profi Matthias Schwab als neue heimische Golfhoffnung und Markus Brier als Rückkehrer auf die European Tour – die Vorzeichen für eine höchst interessante Woche im Diamond Country Club in Atzenbrugg stehen besonders gut. Das Motto für die Zuseher sollte heuer auf jeden Fall lauten: „Gemma österreichische Golfstars schaun“!

Markus Brier, Bernd Wiesberger und Matthias Schwab – drei Österreicher, die allesamt den Golfsport in diesem Land prägen, nahmen heute bei der traditionellen Eröffnungs-Pressekonferenz der Lyoness Open powered by Organic+ im Bootshaus im Diamond Country Club am Podium Platz. Dabei beschrieben die drei ihre Ziele für das Heimturnier in Atzenbrugg, das für alle ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr werden wird. Während für den in Topform agierenden Wiesberger ein zweiter Heimsieg nach 2012 das erklärte Vorhaben ist, will Brier bei seinem Comeback auf der European Tour vor allem wieder Turnierpraxis für seinen nächstjährigen Einstieg auf die Senior Tour sammeln. Und für Schwab geht es in erster Linie um eines: Den ersten Schritt in die Profikarriere zu setzen, schließlich bestreitet er ausgerechnet im Tullnerfeld erstmals ein Turnier als Professional.

„Ich habe eine gute Serie an Turnieren hinter mir, konnte mich in den letzten Tagen ordentlich regenerieren und hab viel an meinem Spiel gearbeitet. Ich will perfekt vorbereitet ins Turnier starten“, zeigt sich Wiesberger guter Dinge. Über das Starterfeld findet der Burgenländer genauso lobende Worte wie über seine österreichischen Kollegen: „Die Entry List verspricht große Spannung, es gibt zahlreiche Sieganwärter. Und ich bin überzeugt davon, dass auch die Österreicher tolles Golf zeigen werden.“

Für Brier ist es eine emotionale Rückkehr, erstmals seit 2013 schlägt er wieder bei einem European-Tour-Event ab. „Ich habe keine Erwartungen, freue mich aber riesig und bin dem Veranstalter dankbar, dass ich dabei sein darf. Ich muss wieder mehr Turniere spielen, bevor es nächstes Jahr auf die Senior Tour geht“, so Brier. In Atzenbrugg will er auf jeden Fall „vier gute Runden bestreiten“.

Ganz viele Augen der Fans und Objektive der Kameras werden in den nächsten Tagen auch auf Schwab gerichtet sein. Seine Zelte in Amerika hat er nach seinem Studienabschluss an der Vanderbilt University in Nashville abgebrochen, nun will er von seiner Heimat Schladming aus Europa und die Golfwelt erobern. „Die letzten vier Jahre waren großartig, ich habe viel gelernt und bin selbstständiger geworden. Es war in allen Bereichen ein wichtiger Schritt für mich, von Familie und Freunden wegzugehen und das Leben auf eigene Beine zu stellen“, erzählt der 22-Jährige, der auf die Frage, bis wann er fixer Bestandteil der European Tour sein will, nur eine Antwort kennt: „So schnell als möglich!“

Attraktives Starterfeld

Zwei Stars zogen in den letzten Tagen ihre Teilnahme an den Lyoness Open zurück: Alvaro Quiros und Ryder-Cup-Spieler Chris Wood. Bei Quiros (sagte zuletzt auch beim Nordea Masters ab) ist es eine Rückenverletzung, die ein Antreten unmöglich macht, Wood kann sich aufgrund seiner Platzierung in der Weltrangliste kurioserweise mit einer Nichtteilnahme in Atzenbrugg leichter für die US Open (nächste Woche) qualifizieren als mit einer Teilnahme ...
Dennoch wird den Zusehern in Atzenbrugg ein äußerst attraktives Starterfeld mit vielen interessanten Spielern geboten. Spannung ist garantiert, denn allein die Österreicher sind in vielversprechender Form. Neben Wiesberger, Brier und Schwab sind dies etwa noch Sepp Straka, der auf der amerikanischen web.com Tour spielt, Lukas Nemecz, der in Atzenbrugg in den letzten Jahren regelmäßig cutten konnte, sowie Manuel Trappel, der mit einem 7. Platz beim Challenge-Tour-Turnier in der Schweiz nach Niederösterreich anreiste.

Und dann wären da natürlich auch noch die zahlreichen internationalen Stars, für die es sich lohnt, in den Diamond Country Club zu kommen. Ashun Wu (CHN) will seinen Titel aus dem Vorjahr gerne verteidigen. Joost Luiten (NED) ist immer für einen Turniersieg in Atzenbrugg gut, nachdem er bereits 2013 gewinnen konnte und bislang nie schlechter als 6. war. James Morrison, Graeme Storm und David Horsey (alle ENG), Stephen Gallacher (SCO), Gary Stal (FRA), Zander Lombard und Dylan Frittelli (RSA) und natürlich „The Mechanic“ Miguel Angel Jimenez (ESP), der sich im Diamond Country Club locker wie immer zeigt und jederzeit bereit ist für Autogramme und Fotos. Nicht zu vergessen Mike Weir: Der 47-jährige Kanadier und Masters-Sieger von 2003 bringt einen Hauch von Augusta mit nach Niederösterreich.

Attraktives Starterfeld verspricht große Spannung bei den heurigen Lyoness Open in Atzenbrugg!

Mit Chris Wood ein aktueller Ryder-Cup-Spieler, mit Bernd Wiesberger eine in Topform agierende Nummer 29 der Welt und mit Joost Luiten ein richtiger „Atzenbrugg-Spezialist“ – das Starterfeld bringt nicht nur zahlreiche internationale und nationale Golfstars in den Diamond Country Club nach Atzenbrugg, sondern auch enorm viel Spannung. Selten zuvor hat es nämlich so viele Kandidaten auf den Turniersieg gegeben wie bei den heurigen Lyoness Open powered by Organic+!

WWW – Wu, Wood, Wiesberger! Das Starterfeld der heurigen Lyoness Open powered by Organic+ (8. bis 11. Juni) wird von diesen drei Herren angeführt. Ashun Wu (CHN), Vorjahressieger und Titelverteidiger im Diamond Country Club, Chris Wood (ENG), Ryder-Cup-Spieler 2016 und vor zwei Jahren Gewinner in Atzenbrugg, sowie Bernd Wiesberger, Nummer 29 der Welt und Österreichs unumstrittene Nummer 1. Wenn es darum geht, die Favoriten auf den Turniersieg zu nennen, müssen diese drei Spieler als erste genannt werden. Aber sie sind bei weitem nicht die einzigen, die für den Gewinn der begehrten Trophäe und das Siegerpreisgeld in Frage kommen. Wie erwartet hat sich die Entry List in den letzten Stunden zwar nochmals ordentlich geändert, das Teilnehmerfeld ist aber nach wie vor höchst interessant und ausgeglichen wie selten zuvor. Zahlreiche Spieler sind in diesem Jahr zum Kreis der Favoriten zu zählen – und dabei tauchen einige Fragen auf:

Kann der Vorjahressieger seinen Titel verteidigen?
Ashun Wu triumphierte 2016 mit 13 unter Par bei den Lyoness Open. Bis dato ist es noch keinem Spieler in Atzenbrugg gelungen, seinen Titel zu verteidigen. Es konnte darüber hinaus auch noch kein Golfer Österreichs European-Tour-Event (seit 2006) zweimal gewinnen. Neben Wiesberger (2012), Luiten (2013), Wood (2015) und Wu (2016) hätten in diesem Jahr noch José Manuel Lara (Sieger 2010), Richard Green (2007) und Markus Brier (2006) im Grunde genommen die Möglichkeit dazu.

Gelingt es einem aktuellen Saisonsieger ein weiteres Turnier in diesem Jahr zu gewinnen?
Neben Wiesberger haben heuer auch schon Matt Wallace (ENG) und Graeme Storm (ENG) ein Turnier auf der European Tour gewonnen. Sie alle wollen in Atzenbrugg zeigen, dass ihr Erfolg keine einmalige Sache war.

Wie werden sich die Topplatzierten aus dem Vorjahr schlagen?
Im Vorjahr spielten Adrian Otaegui (ESP), Richard McEvoy (ENG), James Morrison (ENG) und Zander Lombard (RSA) bis zu den letzten drei Löchern um den Sieg mit, ehe sich der Chinese Wu durchsetzen konnte. Die vier haben ihr Kommen für heuer wieder zugesagt und wollen klarerweise ihre Leistung aus dem Vorjahr bestätigen bzw. sogar noch eines drauflegen.

Hält der Aufwärtstrend von Gary Stal in Atzenbrugg an?
Sich jedes Jahr im Klassement zu verbessern – das dürfte die Strategie von Gary Stal (FRA) sein. Zum fünften Mal wird der 25-Jährige in Niederösterreich aufteen, wenn der Aufwärtstrend anhält, dann wird es nach den Rängen 52, 25, 9 und 6 auf jeden Fall eine Spitzenplatzierung.

Spielen die „Atzenbrugg-Spezialisten“ Joost Luiten und Gregory Bourdy abermals eine große Rolle?
Die beiden sind auf jeden Fall nicht zu unterschätzen. Joost Luiten war auf diesem Platz nie schlechter als 6. (2016), davor gab es für den sympathischen Niederländer die Ränge 3 (2011), 1 (2013) und 3 (2014). Gregory Bourdy (im Vorjahr schlaggleich mit Luiten) führte vor zwei Jahren drei Tage lang das Feld an, ehe er am letzten Tag noch auf den 6. Rang zurückfiel. Bourdys Statistik in vier Jahren liest sich auch nicht schlecht: 18., 8., 6. und 6.

Gewinnt erstmals ein Südafrikaner Österreichs einziges European-Tour-Turnier?
2016 ging der Sieg im Diamond Country Club erstmals an einen Nicht-Europäer, schlägt heuer vielleicht die Stunde eines Südafrikaners? Zander Lombard war im Vorjahr schon sehr knapp dran, diesmal haben sich weitere starke Spieler aus der afrikanischen Golfnation angesagt: Haydn Porteous, Jaco van Zyl oder Dylan Frittelli, um nur ein paar zu nennen.

Wer kann überraschen? Wen muss man auf jeden Fall auf der Rechnung haben?
Es gibt einige Kandidaten, die sich in die Siegerliste eintragen könnten: Johan Carlsson zum Beispiel, der Schwede zeigte mit der Führung nach dem ersten Tag in Wentworth groß auf. Auf jeden Fall sollte man auch Jordan Smith auf der Rechnung haben. Der Engländer gewann im Vorjahr die Order of Merit der Challenge Tour und liegt derzeit auf Platz 36 im „Race to Dubai“. Maximilian Kieffer (GER), der in Wentworth zwei Tage lang im Spitzenfeld zu finden war, David Horsey (ENG), Brett Rumford (AUS), Lee Slattery (ENG), Kristoffer Broberg (SWE) sowie Stephen Gallacher (SCO), seines Zeichens Ryder-Cup-Sieger 2014, – sie alle haben das Potential für den Sieg bei den Lyoness Open 2017.

Wie schlagen sich die Golf-Legenden gegen die „jungen Wilden“?
Miguel Angel Jiménez (53 Jahre) und Mike Weir (47 Jahre) haben in ihrer Golfkarriere schon irrsinnig viel erreicht. Der Spanier gewann 21-mal auf der European Tour, der Kanadier feierte mit dem Masters-Sieg 2003 seinen größten Erfolg. Sie werden mit ihrem Spiel die Zuseher begeistern und mit Sicherheit auch ihre jungen Konkurrenten ordentlich herausfordern.

Welche Österreicher schlagen ab? Wer kann beim Heimturnier über sich hinauswachsen?
Österreich schickt neben Wiesberger noch 13 weitere Spieler ins Rennen. Die größten Chancen werden sicherlich Matthias Schwab einräumen, der Schladminger gibt bekanntlich sein Debüt als Professional. Markus Brier feiert sein Comeback auf der European Tour, dazu kommen noch Sepp Straka, Manuel Trappel und Lukas Nemecz, der den Diamond Course zu seinen Lieblingsplätzen zählt und hier in den letzten Jahren immer den Cut schaffte. Komplettiert wird das österreichische Feld von den Professionals Christoph Pfau, Felix Schulz und Clemens Gaster sowie den Amateuren Lukas Lipold, Markus Maukner, Gerold Folk, Christopher Fisher und Luca Denk.

Wird es einem Amateur- oder Hobbygolfer gelingen, bei „Beat the Pro by Lignum Tee“ die Pros zu schlagen?
Dieser Showbewerb wird garantiert für Aufsehen sorgen: An zwei Tagen (Donnerstag und Samstag) wird diese Challenge während der normalen Turnierrunden durchgeführt. Jeweils 20 Amateurgolfer dürfen sich dabei am 18. Loch mit den Golfstars messen. Pro Flight schlägt ein Teilnehmer vom selben Tee wie die Professionals ab, wenn sein Ball näher an der Fahne liegt als die Bälle der Pros, hat er gewonnen und wird dafür mit einem Preis belohnt. Die Auswahl der Starter wird vom ÖGV, dem Diamond Country Club, Lignum Tee und der Golf Open Event GmbH getroffen. Infos zur Anmeldung gibt es unter www.lyonessopen.com.

Versäumt man etwas, wenn man sich die Lyoness Open powered by Organic+ entgehen lässt?
Diese Frage ist am einfachsten zu beantworten: definitiv JA! Weltklasse-Golf von internationalen Topspielern, dazu das unvergleichliche Flair des Diamond Country Club in Atzenbrugg – Österreichs größtes Golfturnier steht wieder einmal für ein Topevent in der heimischen Sportwelt. Da muss man einfach dabei sein!


„Duell der Generationen“ bei den Lyoness Open 2017 – Jiménez, Brier, Wiesberger und Schwab schlagen vom 8. bis 11. Juni in Atzenbrugg ab!

Das Golfhighlight des Jahres in Österreich rückt immer näher. In knapp zwei Monaten erfolgt in Atzenbrugg der erste Abschlag bei den Lyoness Open powered by Sporthilfe Cashback Card. Weltklasse-Golf und exklusives Flair begleiten auch heuer wieder das einzigartige European-Tour-Turnier im Diamond Country Club.

Zum achten Mal wird das European-Tour-Turnier in Atzenbrugg durchgeführt, in dieser Zeit haben regelmäßig namhafte Golfstars bei Österreichs größtem Golfturnier abgeschlagen, sieben
verschiedene Spieler konnten sich dabei in die Siegerliste eintragen. Wer in diesem Jahr die begehrte Trophäe mit nach Hause nimmt, steht am 11. Juni fest. Favoriten auf den Sieg wird es wieder einige geben – und auch die ersten Namen in der Starterliste klingen äußerst interessant: Turnierbotschafter Bernd Wiesberger, für den mit dem Masters in Augusta (ab 6. April) das erste große Major des Jahres vor der Tür steht, zeigt sich nach seinem 23. Platz bei den Shell Houston Open vergangene Woche bereits in guter Form. Er wird im Diamond Country Club genauso wenig fehlen wie Vorjahressieger Ashun Wu. Die Augen der Golffans werden in Atzenbrugg aber auch auf einen Mann gerichtet sein: Miguel Ángel Jiménez. Der Spanier schlägt nach zweimaliger Turnierpause wieder im Tullnerfeld ab. Und er präsentiert sich momentan ebenfalls in Topform, nachdem er am Wochenende seinen letztjährigen Titel im Mississippi Gulf Resort auf der PGA Tour Champions eindrucksvoll verteidigen konnte. Bislang war der 53-Jährige, der zweifelsohne zu den interessantesten und bekanntesten Golfern der Welt gehört, viermal unter den Top 20 in Atzenbrugg zu finden. Nach seinem 5. Platz im Jahr 2014 will Jiménez mehr – ein Sieg in seiner zweiten Heimat hätte für den 21-fachen European-Tour-Turniersieger eine große Bedeutung: „Die österreichischen Golffans haben mich von Anfang an in ihr Herz geschlossen und daher wird diese Woche ganz speziell für mich werden.“

„Alt“ trifft auf Jung
Doch nicht nur auf Jiménez, sondern auch auf einen „junggebliebenen“ Österreicher darf man sich freuen: Markus Brier. Der 48-Jährige, der 2006 die Open gewann, wird erstmals seit August 2013 auf Einladung des Veranstalters ein Turnier auf der European Tour bestreiten. „Nachdem ich nächstes Jahr auf der Senior Tour beginnen werde, sind die Lyoness Open für mich eine perfekte Möglichkeit, um zu sehen, wie gut mein Spiel momentan ist“, meint Brier. Somit wird es bei den Lyoness Open ein besonderes „Generationenduell“ geben, denn mit den
jungen Top-Österreichern Matthias Schwab (22 Jahre) und Sepp Straka (24 Jahre) schlagen zwei Spieler mit reichlich Potential ab. Schwab ist zurzeit die Nummer 1 der europäischen Amateur-Rangliste und liegt in der Weltrangliste auf Platz 4, im Rahmen der Arnold Palmer Invitational durfte er außerdem vor wenigen Wochen PGA-Luft schnuppern. All das macht die wohl größte rot-weiß-rote Nachwuchshoffnung im Golfsport besonders interessant für internationale Medien. Der Schladminger beendet im Mai seine Karriere als US-College-Golfer an der Uni Vanderbilt in Nashville und wechselt im Juni vom Amateur- ins Profilager. Sein erstes Turnier als Professional wird er somit in der Heimat bestreiten. Und gut möglich, dass er dann an seine grandiose Leistung im Jahr 2013 anknüpfen kann, als er als 18-jähriger Amateur die Lyoness Open sensationell auf dem 14. Platz beendete (schlaggleich mit Wiesberger).
Straka misst sich zurzeit auf der „web.com Tour“, der zweitgereihten Turnierserie der PGA Tour, und will von dort aus den Sprung auf die PGA Tour schaffen. Weitere Spieler werden in den nächsten Wochen übrigens auf unserer Facebook-Seite (www.facebook.com/lyonessopen) bzw. auf unserer Homepage www.lyonessopen.com präsentiert!

Stetige Weiterentwicklung
Ständige Verbesserungen erzielen, neue Ideen und innovative Konzepte umsetzen, regelmäßig Gespräche mit Spielern führen – das ist die alljährliche Strategie für die Veranstalter. Ein Jahr lang wird intensiv an der Organisation des Turniers gearbeitet. „Die Lyoness Open haben einen hohen Stellenwert auf der European Tour, diesen haben wir uns hart erarbeitet. Wir dürfen uns auf den Lorbeeren aber nicht ausruhen, sondern müssen stets nach vorne blicken“, erklärt Ali A. Al- Khaffaf (Geschäftsführer Golf Open Event Gmbh), „unsere Veranstaltung hat hohe Qualität und die wollen wir jedes Jahr aufs neue bestätigen.“ Verlässliche Sponsoren und Partner (Lyoness, Emirates, BMW, Donau Versicherung, SPORT.LAND.Niederösterreich u. a.) tragen hierfür
wesentlich zum Erfolg von Österreichs größtem Golfturnier bei. „Wir wollen einmal mehr dem Publikum die Faszination des Golfsports zeigen und dazu eine angenehme Wohlfühlatmosphäre schaffen. Sowohl die Spieler als auch die Zuschauer sollen ihren Aufenthalt im Diamond Country Club genießen“, so DCC-Präsident Christian Guzy.

Es werden auf jeden Fall wieder spannende und erlebnisreiche Tage im Juni, denn wie schon in den letzten Jahren sind auch abseits des Turniers zahlreiche Aktivitäten geplant. Die Public Area mit Gastronomie, Vidiwall, Scoreboard und vielen Infos rund um Golf, Urlaub und Gesundheit wird neu gestaltet. Nicht fehlen darf die beliebte Kinderbetreuung: Während die Eltern die Golfstars auf ihrer Runde begleiten, werden Kinder inzwischen vom Team vom „Junior Golf Training Center“ unter der Leitung von Martin Rentenberger und dem DCC betreut und können dabei auch gleich in den Golfsport reinschnuppern. An allen vier Tagen (8. bis 11. Juni) wird dieses Training angeboten, bei Voranmeldung unter der E-Mail-Adresse fwd@golfopenevent.com bekommt das Kind eine Akkreditierung und die Eltern freien Eintritt (für Samstag oder Sonntag).

Statements:
Silvia Kelemen (Head of Public Relations & Corporate Communication bei Lyoness):
„Wir sind stolz auf die langjährige Partnerschaft mit Österreichs größtem Golfturnier. Als Hauptsponsor der Lyoness Open profitieren wir besonders von der internationalen Berichterstattung in den Medien. Damit erhöhen wir den Bekanntheitsgrad unserer Marken erheblich. In Zukunft werden wir zusätzlich auch den Bereich des Amateur-Golfsports stärker unterstützen.“

Bernd Wiesberger:
„Die Lyoness Open sind für mich trotz des dichten Turnierkalenders im Sommer ein absolutes Highlight und ich freue mich, auch heuer wieder als Turnierbotschafter dabei zu sein. Es ist immer etwas Besonderes vor Heimpublikum zu spielen und ich kann bereits auf einige gute Ergebnisse und viele tolle Erinnerungen bei den Lyoness Open zurückblicken. Der Diamond Course bietet eine optimale Vorbereitungsmöglichkeit auf die US Open in der darauffolgenden Woche und ich bin überzeugt, dass sich der Platz auch heuer in einem Top-Zustand präsentieren wird.“

Ashun Wu:
„Ich freue mich sehr, wieder in Österreich zu spielen und meinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen zu können. Im Vorjahr bin ich von meinen chinesischen Landsleuten sehr herzlich in Österreich empfangen und betreut worden, deswegen habe ich mich sehr wohl gefühlt und ich konnte dadurch meine beste Leistung bringen. Der Diamond Course liegt mir und ich bin mir sicher, dass die Bedingungen perfekt sein werden.“

Miguel Ángel Jiménez:
„Ich bin sehr glücklich, in den Diamond Country Club zurückzukehren und bei den Lyoness Open abzuschlagen. Seit Österreich meine Heimat geworden ist, bin ich dem Club und allen, die dieses Turnier organisieren, sehr verbunden. Die österreichischen Golffans haben mich von Anfang an in ihr Herz geschlossen und daher wird diese Woche ganz speziell für mich werden. Ich spiele eigentlich nur noch speziell ausgewählte Turniere auf der European Tour, aber die Lyoness Open werde ich besonders genießen.“

Matthias Schwab:
„Die Lyoness Open werden mein erstes Profiturnier sein, darauf freue ich freue mich schon sehr. Ich habe schöne Erinnerungen an den Platz von meinen früheren Teilnahmen und muss sagen: Er taugt mir. Außerdem kenne ich das Umfeld und die Leute und fühle mich immer wohl in Atzenbrugg. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und freue mich auf die neue Herausforderung als Profi. Ich kann es kaum erwarten, bis das Turnier startet.“

Markus Brier:
„Ich freue mich schon riesig nach vier Jahren wieder bei den Lyoness Open mitspielen zu können. Der Platz hat sich seit meiner letzten Teilnahme toll entwickelt und es wird eine große Herausforderung für mich. Nachdem ich nächstes Jahr auf der Senior Tour beginnen werde, sind die Lyoness Open für mich eine perfekte Möglichkeit, um zu sehen, wie gut mein Spiel momentan ist.“

Die Lyoness Open gehen im nächsten Jahr vom 8. bis 11. Juni über die Bühne!

Der Turnierkalender der European Tour für das Jahr 2017 wird demnächst präsentiert – wir können Ihnen aber schon heute den Termin für die Lyoness Open powered by Sporthilfe Cashback Card verraten: Österreichs größtes Golfturnier wird vom 8. bis 11. Juni 2017 im Diamond Country Club in Atzenbrugg stattfinden.

Zum bereits achten Mal wird das heimische Golfhighlight im Tullnerfeld im SPORT.LAND.Niederösterreich ausgetragen. Österreichs Nummer eins Bernd Wiesberger wird abermals als Turnierbotschafter für die Lyoness Open fungieren und in den nächsten Monaten verstärkt Promotion dafür betreiben. „Mittlerweile hat das Turnier einen sehr hohen Stellenwert auf der Tour, daher bin ich mir sicher, dass auch im nächsten Jahr wieder der eine oder andere hochkarätige Spieler in Atzenbrugg abschlagen wird“, meint Wiesberger, der heuer sein Heimturnier auf dem 10. Platz beenden konnte und vor allem im Herbst beeindruckendes Golf zeigte. Die starke Form der letzten Wochen mit sechs Top-7-Platzierungen (zweimal 2., zweimal 4. sowie die Ränge 5 und 7) will der Burgenländer auf jeden Fall ins neue Jahr mitnehmen.

Am Diamond Country Club selbst, der einzigen European-Tour-Destination in Österreich, werden wieder kleinere Adaptierungen vorgenommen, wie DCC-Präsident Christian Guzy erklärt: „Wir wollen uns immer weiterentwickeln, aber im Grunde genommen ist der Diamond Country Club ein ausgezeichneter Platz, der von der European Tour und den Spielern in höchsten Tönen gelobt wird. Wir werden auch im nächsten Jahr perfekte Bedingungen auf dem Platz garantieren.“

Veranstalter Ali A. Al-Khaffaf (Golf Open Event GmbH) setzt für das Turnier auf bewährte Sponsoren und Partner und auf ein eingespieltes Team. „Unser Ziel ist es einmal mehr, dem Publikum internationale Topspieler mit Weltklasse-Format zu präsentieren, die Faszination des Golfsports zu zeigen und dazu eine angenehme Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Sowohl die Spieler als auch die Zuschauer sollen ihren Aufenthalt im wunderschönen Diamond Country Club genießen“, freut sich Al-Khaffaf bereits auf den Juni 2017.

Der Chinese Ashun Wu gewinnt die Lyoness Open powered by Sporthilfe Cashback Card! Bernd Wiesberger beendet sein Heimturnier auf Platz 10, Lukas Nemecz wird 38.

Der Sieger der Lyoness Open powered by Sporthilfe Cashback Card 2016 heißt Ashun Wu! Der Chinese setzte sich am heutigen spannenden Finaltag im Diamond Country Club in Atzenbrugg gegen eine ganze Schar an Konkurrenten durch und sicherte sich mit dem letzten Putt den Siegerscheck über 166.666 Euro.

Spannender hätte der vierte und letzte Tag beim European-Tour-Turnier im Tullnerfeld gar nicht sein können. Das Wetter meinte es zwischenzeitlich nicht gut mit den Spielern, der Regen begleitete die Stars fast die ganze Runde über. Das wirkte sich bei so manchen auch auf die Scores aus. Die Führung wechselte beinahe nach jedem Loch, Zander Lombard ging zwar als Spitzenreiter in die Schlussrunde, nach zwei Bogeys auf 9 und 10 und vor allem nach dem Doppelbogey auf der 14 war aber klar, dass es für den Sieg nicht reichen wird. Dafür war der Engländer Richard McEvoy, der im Flight vor Wu ging, still und heimlich auf die Leaderposition geklettert und brachte den Schlussflight mit Wu, Lombard und Adrian Otaegui gehörig ins Schwitzen. Joost Luiten (Par) und Grégory Bourdy (1 über Par) erwischten heute nicht ihren besten Tag, für James Morrison, Chris Wood (beide 4 unter Par) und Gary Stal (6 unter Par) erwies sich der Rückstand von gestern trotz starker Runde heute als zu groß.

Und so spitzte sich der Kampf um den Sieg bei den Lyoness Open auf das Duell Otaegui gegen Wu zu. Die Vorentscheidung fiel auf der 17: Der Spanier setzte seinen Abschlag in den Bunker, am Ende notierte er bei diesem Loch ein Bogey. Wu spielte Par und ging mit einem Schlag Vorsprung auf Otaegui zum Schlussloch. Beide setzten ihren Abschlag relativ weit neben die Fahne, sodass die Birdie-Chance für beide eher gering war. Otaeguis Birdie-Putt blieb nur wenige Zentimeter neben dem Loch liegen, Wu versenkte den Par-Putt aus eineinhalb Metern souverän und krönte sich so zum zweiten asiatischen Sieger in Österreich (nach Jeev Milka Singh 2008). Für den 30-Jährigen war es der zweite Titel auf der European Tour nach den China Open 2015. „Ich bin überglücklich und kann es noch gar nicht glauben. Es war so spannend, weil die Scores bis zum Schluss so eng zusammenlagen! Das Wetter war heute leider nicht so gut, aber das hat mich nicht beeinflusst. Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Platz und hatte mitunter einige starke Schläge. Beim letzten Putt habe ich zu meinem Caddie gesagt, dass ich den Ball jetzt einloche – und dann war er auch schon drinnen.“

Bernd Wiesberger schaffte am Schlusstag mit einer 69er-Runde (Gesamt 282 Schläge) noch den Sprung in die Top 10 und kann letztendlich zufrieden in den Flieger Richtung Amerika und US Open steigen: „Ich bin auf den Grüns leider nicht in den gewünschten Lauf gekommen, hätte noch ein paar Birdies mehr gebraucht, um weiter vor zu kommen. Aber im Großen und Ganzen hat die Woche für mich gepasst und ich fühle mich für die US Open gut in Form.“ Das Heimturnier in Atzenbrugg hat sich laut Österreichs Nummer 1 absolut in die richtige Richtung entwickelt: „Das Set-up des Platzes ist in Ordnung, es ist im Sinne von allen, dass es schnell ist und die Scores bei 12 oder 13 unter Par liegen und nicht viel höher. Die Lyoness Open sind auf jeden Fall ein sehr schönes Turnier, die Organisation ist perfekt. Hoffentlich ist das Starterfeld im nächsten Jahr ähnlich stark.“

Der zweite Österreicher am Finaltag, Lukas Nemecz, resümierte nach einer heutigen Par-Runde und insgesamt 288 Schlägen (Par) mit gemischten Gefühlen: „Ich hatte keinen optimalen Start mit einem Doppelbogey auf Loch 2. Auch drei Bogeys danach haben mir das Leben schwer gemacht. Mit fünf Birdies habe ich mich einigermaßen zurückgekämpft, jenes auf der 18 gibt mir Auftrieb für die nächste Zeit.“ Mit der ganzen Woche ist Nemecz grundsätzlich zufrieden, der fünfte Cut in Serie und mit Rang 38 das beste Resultat bei den Lyoness Open zeigen ihm, dass er auf dem richtigen Weg ist: „Ich bin zufrieden, weil viele Teile meines Spiels in dieser Woche gut funktioniert haben. Trotzdem wäre ich gerne im Klassement weiter vorne gelandet. Aber dafür fielen zu wenige Putts aus zwei bis fünf Metern.“ Das Ziel, die Tourkarte heuer halten zu können, wird für den Grazer nicht einfach, auch wenn er durch die Lyoness Open im Ranking ein wenig aufholen kann. „Es folgen noch viele Turniere bis zum Herbst, mal schauen, wo ich am Ende stehe.“

Veranstalter Ali A. Al-Khaffaf (Golf Open Event GmbH) zog zufrieden Bilanz zu den Lyoness Open 2016: „Mit den Zuschauerzahlen von knapp 20.000 Besuchern in dieser Woche sind wir sehr zufrieden, auch mit dem Ergebnis und dem gesamten Turnierablauf. Erwartungsgemäß haben die beiden derzeit stärksten österreichischen Golfspieler den Cut geschafft. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass noch weitere heimische Spieler am Finaltag dabei sind. Manuel Trappel und Sepp Straka haben es nur knapp verpasst, ihnen könnte die Zukunft gehören. Es wäre auch schön gewesen, wenn der eine oder andere österreichische Amateur überrascht hätte – aber für sie liegt die Latte European Tour noch sehr hoch.“ Al-Khaffaf betont, dass der Mix aus bekannten Golfstars und hoffnungsvollen Talenten auch in Zukunft beibehalten wird. „Unser Turnier bietet den jungen Wilden eine gute Möglichkeit, sich ins Rampenlicht zu spielen, heuer gelang dies etwa Zander Lombard oder Marcus Kinhult. Dazu werden wir auch in den nächsten Jahren versuchen, Stars wie Joost Luiten, Chris Wood oder Grégory Bourdy bei uns präsentieren zu können. Genau diese Mischung soll ein besonderes Kennzeichen der Lyoness Open sein.“ Ein weiterer Punkt soll die Erschließung neuer Märkte darstellen, was zum Beispiel heuer mit Ashun Wu perfekt gelungen ist. „Ihn haben wir bewusst eingeladen, um die Lyoness Open auch in China bekannt zu machen. Wie man am Ergebnis sieht, war es eine perfekte Strategie“, so Al-Khaffaf.

„Wir haben heuer ein extrem spannendes Turnier erlebt. Unterschiedliche Bedingungen und ein hervorragend vorbereiteter Platz haben den Profis der European Tour ihr ganzes Können abverlangt. Ganz besonders freut uns natürlich das positive Feedback der Spieler. So hat Ashun Wu betont, dass auf die individuellen Wünsche der Spieler sehr eingegangen wurde. Nach dem Turnier werden wir uns der qualitativen Weiterentwicklung des Golfsports widmen. Unsere kürzlich vom ÖGV ausgezeichnete Jugendarbeit wird weiter vorangetrieben und wir starten mit dem seit einiger Zeit geplanten European Tour Performance Institute, einem international orientierten Trainingsstützpunkt. Dort werden Schwerpunkte wie Fitness, Physiotherapie und Wellness in Kombination mit dem Hotel für nationale und internationale Spieler optimale Trainingsmöglichkeiten bieten", plant Christian Guzy, Präsident des Diamond Country Club die Zukunft.

Auch Silvia Kelemen, Head of Public Relation der Lyoness Group AG, bilanziert zufrieden: „Die Lyoness Open boten für uns wieder die optimale Gelegenheit, in einem perfekten Ambiente Sport und Business zu verbinden. Dies entspricht unserer strategischen Ausrichtung, den Golfsport vor allem im Business to Business Bereich zu nutzen bzw. auszubauen.“

Niederösterreichs Sportlandesrätin Petra Bohuslav zeigte sich ebenso begeistert vom Golfevent der Extraklasse: „Das Land Niederösterreich steht seit über zehn Jahren hinter dem European-Tour-Turnier und wird dies in Zukunft auch so beibehalten. Die Lyoness Open liefern wunderschöne Bilder von Niederösterreich in die ganze Welt hinaus und bringen eine touristische Wertschöpfung in Höhe von ca. 650.000 Euro. Ich möchte mich bei Christian Guzy, Präsident des Diamond Country Club, sowie dem gesamten Team des Veranstalters, der Golf Open Event GmbH, recht herzlich dafür bedanken, dass so ein Vorzeigeevent in unserem Bundesland stattfindet.“

Herwig Straka (Golf Open Event GmbH & e|motion management gmbh), einer der treibenden Kräfte, dass es seit über einem Jahrzehnt ein European-Tour-Turnier in Österreich gibt, zeichnet abschließend trotzdem ein etwas nachdenkliches Bild: „Golf ist eine Weltsportart, in der österreichischen Welt ist sie allerdings noch nicht ganz angekommen. Wenn man sieht, mit welchem Aufwand und Einsatz das größte Golfturnier Österreichs organisiert und abgewickelt wird, würde ich mir schon mehr Zuspruch und Anerkennung seitens der gesamten Golf-Community und so mancher Medien wünschen.“ Die „Erziehungsarbeit“ aus dem letzten Jahrzehnt hat noch zu wenig Früchte getragen, umso mehr werden sich die Verantwortlichen ins Zeug legen: „Ein European-Tour-Turnier in Österreich ist nicht selbstverständlich! Die Besucher, die da waren, haben wir bereits überzeugen können. Für die Zukunft gilt es, noch mehr Leute nach Atzenbrugg zu bringen. Wir werden auf jeden Fall alle daran arbeiten, um das Turnier noch besser und attraktiver zu machen.“